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Japanische Sägen

In Japan hat das Holzhandwerk eine jahrtausendalte Tradition. Die meisten Häuser, Tempel und Palastanlagen wurden vorwiegend aus Holz mit Handwerkzeugen, darunter Handsägen, gebaut.
 
1. Funktionsweise
2. Wichtige Japanische Sägen
3. Verschiedene Zahnformen

1. Funktionsweise

Japanische Sägen arbeiten auf Zug, im Gegensatz zu westlichen Sägen, die auf Stoß sägen. Dadurch muss beim Sägen kein Druck ausgeübt werden.

Die Sägeblätter japanischer Sägen sind wesentlich dünner, als bei westlichen Sägen. Durch die Zugbewegung stabilisiert sich das Sägeblatt selbst und bleibt gerade.

Durch das dünne Sägeblatt muss auch weniger Material entfernt werden. Dies bedeutet einen geringeren Kraftaufwand sowie präzises, leichteres und schnelleres Sägen.

2. Wichtige Japanische Sägen

  • Dozuki

Universalsäge mit Rücken (dient der Blattverstärkung), dadurch aber in der Schnitttiefe begrenzt. Für feine, präzise Schnitte, ideal für Verbindung wie z.B. Schwalbenschwanzverbindung.

  • Ryoba

Beidseitig verzahnte Säge für Quer- und Längsschnitte. Eine Seite mit Trapezverzahnung für Schnitte quer und schräg zur Faser. Die andere Seit mit einer Dreiecksverzahnung für Schnitte längs zur Faser / mit der Faser.

  • Kataba

Einseitig verzahnte Säge ohne Rücken, für große und tiefe Querschnitte, aber auch mit Längsverzahnung erhältlich.

3. Verschiedene Zahnformen

  • Trapezverzahnung

Besonders gut geeignet für Schnitte quer und diagonal zur Holzfaser. Die Zähne sind wechselseitig angeschliffen – mit je drei Seitenfasen. Damit werden die Holzfasern rasiermesserscharf durchtrennt und es entsteht dadurch eine sehr gute Oberfläche, die wenig Nacharbeit erfordert.

  • Dreiecksverzahnung

Ideal für Längsschnitte. Die Zähne ähneln einem V und sind leicht geschränkt. Um die Wirkung und den Anschnitt der Säge zu verbessern, variiert die Zahnteilung über die Länge des Sägeblattes.

  • Universalverzahnung

Für Schnitte quer und längs zur Faser. Ist eine Mischform aus Trapez- und Dreiecksverzahnung, Die Zähne sind wechselseitig angeschliffen, aber mit nur zwei Seitenfasen.

In Japan hat das Holzhandwerk eine jahrtausendalte Tradition. Die meisten Häuser, Tempel und Palastanlagen wurden vorwiegend aus Holz mit Handwerkzeugen, darunter Handsägen, gebaut.  ... mehr erfahren »
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Japanische Sägen
In Japan hat das Holzhandwerk eine jahrtausendalte Tradition. Die meisten Häuser, Tempel und Palastanlagen wurden vorwiegend aus Holz mit Handwerkzeugen, darunter Handsägen, gebaut.
 
1. Funktionsweise
2. Wichtige Japanische Sägen
3. Verschiedene Zahnformen

1. Funktionsweise

Japanische Sägen arbeiten auf Zug, im Gegensatz zu westlichen Sägen, die auf Stoß sägen. Dadurch muss beim Sägen kein Druck ausgeübt werden.

Die Sägeblätter japanischer Sägen sind wesentlich dünner, als bei westlichen Sägen. Durch die Zugbewegung stabilisiert sich das Sägeblatt selbst und bleibt gerade.

Durch das dünne Sägeblatt muss auch weniger Material entfernt werden. Dies bedeutet einen geringeren Kraftaufwand sowie präzises, leichteres und schnelleres Sägen.

2. Wichtige Japanische Sägen

  • Dozuki

Universalsäge mit Rücken (dient der Blattverstärkung), dadurch aber in der Schnitttiefe begrenzt. Für feine, präzise Schnitte, ideal für Verbindung wie z.B. Schwalbenschwanzverbindung.

  • Ryoba

Beidseitig verzahnte Säge für Quer- und Längsschnitte. Eine Seite mit Trapezverzahnung für Schnitte quer und schräg zur Faser. Die andere Seit mit einer Dreiecksverzahnung für Schnitte längs zur Faser / mit der Faser.

  • Kataba

Einseitig verzahnte Säge ohne Rücken, für große und tiefe Querschnitte, aber auch mit Längsverzahnung erhältlich.

3. Verschiedene Zahnformen

  • Trapezverzahnung

Besonders gut geeignet für Schnitte quer und diagonal zur Holzfaser. Die Zähne sind wechselseitig angeschliffen – mit je drei Seitenfasen. Damit werden die Holzfasern rasiermesserscharf durchtrennt und es entsteht dadurch eine sehr gute Oberfläche, die wenig Nacharbeit erfordert.

  • Dreiecksverzahnung

Ideal für Längsschnitte. Die Zähne ähneln einem V und sind leicht geschränkt. Um die Wirkung und den Anschnitt der Säge zu verbessern, variiert die Zahnteilung über die Länge des Sägeblattes.

  • Universalverzahnung

Für Schnitte quer und längs zur Faser. Ist eine Mischform aus Trapez- und Dreiecksverzahnung, Die Zähne sind wechselseitig angeschliffen, aber mit nur zwei Seitenfasen.

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